Schlauchturm wird gesprengt

01.04.2025
Feuerwehr
Behörden erteilen Genehmigung

Heute haben die Behörden grünes Licht gegeben: Der Schlauchturm des Feuerwehrgerätehauses in Thannhausen wird gesprengt. Nachdem zuvor mehrere Optionen für einen Rückbau diskutiert worden waren, ging es am Ende schnell: Die Sprengung sei sowohl die wirtschaftlichste als auch umweltverträglichste Methode, das massive Bauwerk aus den 1980er Jahren zu beseitigen und soll noch in diesem Jahr über die Bühne gehen.

Nachdem die Trocknung der Feuerwehrschläuche mittlerweile anderweitig erledigt werde, habe man keinen Nutzen mehr für den rund 30 Meter hohen Turm, so die Vertreter der Stadt Thannhausen, die Eigentümerin des Gebäudes ist.

Es ist damit die zweite spektakuläre Sprenung im Landkreis Günzburg in diesem Jahr. Auch die Kühltürme des ehemaligen Kernkraftwerks Gundremmingen sollen mittels Dynamit weichen. Die Besonderheit in Thannhausen sei jedoch, dass sich der Schlauchturm, im Gegensatz zu den Gundremminger Kühltürmen inmitten eines Wohn- und Gewerbegebiets befinde, so die Stadt weiter.

Noch ungeklärt ist indes, wo die Sirene in Zukunft angebracht werden kann, die sich bisher auf der Turmspitze befindet. Interessierte Hauseigentümer, die sich vorstellen können, ihr Dach dafür zur Verfügung zu stellen, sollen sich mit der Stadtverwaltung in Verbindung setzen.

IN EIGENER SACHE: Wir sind froh, dass gestern der 1. April war und unser Schlauchturm natürlich stehen bleiben darf. Unsere Nachricht war ein Aprilscherz.
Übrigens: Tatsächlich trocknen wir bis heute unsere Schläuche im Turm. Außerdem ist er ein gutes Übungsobjekt für uns.