Feuerwehr Thannhausen

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Feuerwehren üben Ernstfall bei der Postbräu Thannhausen

 

Thannhausen / 18. Juli 2019 – Bei einer groß angelegten Übung wurde ein Gebäudebrand auf dem Gelände der Thannhauser Postbräu simuliert. Rund 200 Feuerwehrkräfte von den Feuerwehren aus Thannhausen, Burg, Bayersried-Ursberg-Premach, Balzhausen, Münsterhausen, Mindelzell, Hagenried, Oberrohr und der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-OEL) aus Neuburg/Kammel waren mit knapp 30 Fahrzeugen in das Übungsgeschehen eingebunden. Über vier Schlauchleitungen wurden große Mengen an Löschwasser vom Mühlbach auf das Brauereigelände gepumpt. Insgesamt wurden über 2,5 Kilometer an Schläuchen verlegt. Die Drohne der UG-OEL unterstützte aus der Luft die Einsatzleitung bei der Koordination des Einsatzgeschehens. Konzipiert und geplant hatte die Großübung der erste Kommandant der Thannhauser Feuerwehr, Karl-Heinz Pfitzmayr. Er zog am Ende ein positives Fazit. Ein Betrieb wie die Thannhauser Postbräu habe von Haus aus ein gewisses Gefahrenpotential. Erschwerend komme die exponierte Lage auf dem Eichberg hinzu. Eine Herausforderung habe die Kommunikation per Funk während der Übung dargestellt. Bei derart großen Einsatzlagen müsse auf mehreren Kanälen gefunkt werden. „Hier müssen wir uns zukünftig besser abstimmen, welcher Kanal wofür verwendet wird“, sagte Pfitzmayr. Vor Ort war auch der geschäftsführende Gesellschafter der Postbräu, Dr. Nils Goltermann. Er zeigte sich beeindruckt von der Schlagkraft und der technischen Ausstattung der beteiligten Feuerwehren. „Bei einem so komplexen Betrieb und einem Betriebsgelände mit nur einer Hauptzufahrt ist es uns als Unternehmen ein Anliegen, regelmäßig entsprechende Übungen durchzuführen. Dann sind im Ernstfall die Örtlichkeiten und die Gefahrenschwerpunkte bekannt,“ so Goltermann. Glücklicherweise habe es in den 45 Jahren seines bisherigen Wirkens keinen Schadensfall gegeben. Auch Bürgermeister Georg Schwarz machte sich vor Ort ein Bild von der Großübung. Das Zusammenspiel der beteiligten Feuerwehren habe gut funktioniert, resümierte er. Es zeige sich immer wieder, dass bei der Ausstattung der Feuerwehren nicht gespart werden dürfe. Nur so könnten solche Gefahrenlagen bewerkstelligt werden. (ml)

Bilder der Großübung findet ihr hier.

Zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Thannhausen stellten sich den Aufgaben des Leistungsabzeichens „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“. Unter den Augen  des Schiedsrichterteams Kreisbrandmeister Martin Mayer, Kreisausbilder Leonhard Langhans sowie Schiedsrichterin Stefanie Kugelmann, meisterten die Gruppen ihre Aufgaben mit Bravour.
Ab der Stufe II muß jeder Trupp per Los ein Gerät (z. B. Motorsäge, Beleuchtungssatz, Rettungssatz ...) erklären und praktisch vorführen. Bei den nächst höheren Prüfungsstufen kommen Testfragen, Fragen über Gefahrgutzeichen, Erste Hilfe und Aufgaben des Maschinisten hinzu.

 

Erstversorgung Verletzter

Bei der anschließenden praktischen Vorführung wird ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person angenommen. Dabei ist zunächst die Sachlage für weitere Schritte zu erkunden. Die verletzte Person muss betreut und erstversorgt werden. Weitere Mitglieder der im Einsatz befindlichen Gruppe müssen schnellstens alle Geräte für den Brandschutz sowie für die Hilfeleistung des Verunglückten bereitstellen. Nach dem gleichzeitigen Absichern von Unfallfahrzeug und Einsatzstelle erfolgt die Aufforderung zur Rettung der eingeklemmten und verletzten  Person. Ist dies vollzogen, kann über Funk die Meldung abgesetzt werden „Person befreit und dem Rettungsdienst übergeben“. Die technische Hilfeleistung als solche für den Feuerwehrler ist dann abgeschlossen.
Beide Gruppen meisterten ihre Aufgaben ohne Fehler.
Folgende Feuerwehrler legten die Abzeichen ab:
Stufe 1 (bronze): Sven Schikora.
Stufe 2 (silber): Christoph Leitner, Maximilian Rauner, Thorsten Sandkuhl.
Stufe 3 (gold): Sebastian Eberhardt, Kevin Marquard, Carolin Marschall, Andreas Nodes, Alexander Schön.
Stufe 4 (gold/blau): Christoph Schonner, Lukas Schonner, Thomas Schmid.
Stufe 5 (gold/grün): Raphael Hierdeis, Stefan Pfitzmayr.
 
Unser Bild zeigt die erfolgreichen Gruppen von links: Kreisbrandmeister Martin Mayer, Schiedsrichterin Stefanie Kugelmann, Kreisausbilder Leo Langhans, Sebastian Eberhardt, Thomas Schmid, Christoph Leitner, Andreas Nodes, Alexander Schön, Carolin Marschall, Raphael Hierdeis, Stefan Pfitzmayr, Kevin Marquard, Christoph Schonner, Lukas Schonner, Maximilian Rauner, Sven Schikora, Thorsten Sandkuhl und die beiden Kommandanten Edith Petrik und Karl Heinz Pfitzmayr.
Text/Bild: Feuerwehr Thannhausen

 

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Thannhausen darf sich sicher fühlen
Die Freiwillige Feuerwehr hat einen hohen Ausbildungsstand – Inspektion bescheinigt ein sehr gutes Ergebnis

 

T h a n n h a u s e n / 20. Mai 2019 - Am Ende des Abends stand das Ergebnis fest, das alle Beteiligten freute: Die Freiwillige Feuerwehr Thannhausen erreichte bei der Inspektion die Note sehr gut. Die Begutachtung umfasst eine umfassende Bewertung der Ausrüstung, des Gerätehauses und der Leistungsfähigkeit der Mannschaft und wird von der Feuerwehr-Inspektion des Landkreises Günzburg durchgeführt. Sie findet alle drei Jahre statt. Neben den Kreisbrandmeistern Martin Mayer, Franz Durm, Elmar Müller und Kreisbrandinspektor Wolfgang Härtl war auch Kreisbrandrat Robert Spiller nach Thannhausen gekommen. Für ihn, der im November aus dem höchsten Feuerwehramt im Landkreis ausscheidet, war es einer der letzten großen Termine in Thannhausen. Dabei oblag ihm auch die Aufgabe, in Vertretung des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann drei langjährige Feuerwehrmänner für ihren Dienst auszuzeichnen. So erhielten Joachim Strobel und Armin Hörmann jeweils für 25 Jahre aktiven Dienst das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Gold wurde Stefan Brugner für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrt.

Der Ehrung vorausgegangen war eine Demonstration der Leistungsfähigkeit der Thannhauser Feuerwehr die mit insgesamt 45 der 59 aktiven Feuerwehrmännern, -damen und -jugendlichen angetreten war. Ohne größere Beanstandungen wurden zweimal ein Löschaufbau für die Bekämpfung eines angenommenen Brandes und einmal ein Aufbau zur Rettung einer eingeklemmten Person nach einem Verkehrsunfall absolviert. Im Anschluss daran wurde bei einer Einsatzübung unter realen Bedingungen ein Brand bei der Heizungsbaufirma Seider simuliert. Auch hier gab es nichts zu bemängeln.

Bei der abschließenden Besprechung dankte Robert Spiller den Einsatzkräften für ihre Bereitschaft, sich für Menschen in Not einzusetzen. Den Kommandanten Karl-Heinz Pfitzmayr und Edith Petrik sowie der Stadt Thannhausen bescheinigte er eine gut ausgestattete und mit hohem Wissensstand arbeitende Feuerwehr. Lediglich die baulichen Voraussetzungen entsprächen derzeit nicht den geltenden Vorschriften. So muss die Feuerwehr ihre derzeit sieben Einsatzfahrzeuge und drei Anhänger in einer Fahrzeughalle mit nur sechs Stellplätzen unterbringen. „Dieser Mangel sollte behoben werden“, sagte Spiller. Auch Bürgermeister Georg Schwarz dankte den Feuerwehrlern für ihr Engagement. Die „Stellplatzproblematik“ gehe man mit einem Erweiterungsbau auf dem Gelände des Feuerwehrhauses an. Er hoffe, dass das Gebäude im nächsten Jahr bezogen werden könne. Auch die Ersatzbeschaffung für die über dreißig Jahre alte Drehleiter habe man auf dem Schirm. Entsprechende Finanzmittel seien im Haushalt der nächsten Jahre berücksichtigt. Kommandant Karl-Heinz Pfitzmayr und Vereinsvorstand Matthias Marschall bedankten sich bei der Feuerwehr-Inspektion und der Stadtverwaltung für die stets gute Zusammenarbeit und übergaben im Namen des Feuerwehrvereins zwei „Geschenke“ an die Stadt: Durch Spenden konnten eine neue Motorsäge für den Feuerwehrdienst sowie neue Schutzkleidung für die Jugendfeuerwehr beschafft werden. „Es ist uns ein Anliegen, dass wir als Feuerwehrverein auch die Stadt Thannhausen unterstützen, die für den Unterhalt der Feuerwehr zuständig ist“, sagte Pfitzmayr zum Abschluss der Inspektion.

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Am vergangen Sonntag fand unsere Radtour statt. Dieses Jahr machten wir uns mit etwa 30 Teilnehmern, entlang der Mindel, auf den Weg nach Kirchheim. Von dort aus fuhren wir nach Haselbach ehe uns, unsere Tour nach Burg führte. Hier warteten bereits die Kameraden der Feuerwehr Burg, die für uns zum Mittagessen grillten. Im Anschluss gingen es wieder zurück nach Thannhausen, an unser Gerätehaus, wo wir den Nachmittag mit Kaffee und Kuchen ausklingen ließen.

Auch auf diesem Weg noch einmal ein herzliches Dankeschön an unsere Feuerwehrkameraden aus Burg für die Bewirtung.

Bild: Feuerwehr Thannhausen

Dank einiger Gönner, sowie dem Erlös, des Verkaufes unseres alten Mehrzweckanhängers, war es uns möglich ein Rettungsboot – RTB 1 – und einen größeren Mehrzweckanhänger, der ausreichend Platz bietet um unter anderem das Boot zu transportieren, zu kaufen.
Das Rettungsboot wird voraussichtlich Mitte des Jahres 2018 in Dienst genommen, sobald unsere Einsatzkräfte im Umgang damit geschult sind. Dann wird es überwiegend zur Menschenrettung, aber auch zur technischen Hilfeleistung auf Gewässern, eingesetzt werden. So können wir, in Zukunft, die Wasserwacht aktiv bei der Wasserrettung unterstützen und die Bürger Thannhausens dürfen sich wieder ein wenig sicherer fühlen.

Der Mehrzweckanhänger dient in erster Linie dem Transport des Rettungsbootes, aber wie der Name bereits verrät ist er vielseitig einsetzbar. So ist es, durch die mitgeführten Auffahrrampen, auch möglich Rollcontainer, mit verschiedenstem Inhalt, beispielsweise unserem Be- und Entlüftungsgerät, auf dem Anhänger zu transportierten. Auch im Hochwassereinsatz kann er mit zwei bis drei Gitterboxen, beladen mit Sandsäcken, bestückt werden oder bei einem Großbrand zum Transport unserer Schlauchüberführung eingesetzt werden.

 

Unser besonderer Dank gilt den vielen Sponsoren, die den Kauf des Rettungsbootes, sowie des neuen Mehrzweckanhängers, ermöglicht haben.

Gespendet haben unter anderem, Bischof Automobile (Thannhausen), Zimmerei & Holzbau Geiger (Burg), Hörburger Control Systems (Augsburg), Seider GmbH & Co. KG (Thannhausen), Erdgas Schwaben (Augsburg), Siegfried Ortner – Beton Bohr und Sägetechnik (Ziemetshausen), IBB Deutschland GmbH (Mertingen), Haas GmbH Kamin-Bau-San (Ehingen), Joachim Ulherr – Ingenieurbüro für technische Gebäudeausrüstung, Roland Kempter Landmaschinen (Burtenbach), Sonnleitner GmbH (Thannhausen), Gleich P. Haustechnik GmbH – Heizungsbau (Thannhausen), Elco GmbH (Augsburg), Raiffeisenbank Thannhausen, sowie die Stadt Thannhausen durch den Erlös des alten Mehrzweckanhängers.

 

Erneut legte eine Gruppe der Thannhauser Feuerwehr das Leistungsabzeichen „Die Gruppe im Löscheinsatz“ ab. Sie führte Variante mit Atemschutz vor. Hierbei wird Schwerpunkt auf das richtige Funken und Vorgehen bei einem Atemschutzeinsatz gelegt. Der Wassertrupp verlegt die B-Leitung und stellt die Wasserversorgung her, danach stellt er sich als Sicherungstrupp für den Atemschutz bereit. Der Schlauchtrupp nimmt dann das 3. Rohr in Betrieb und kümmert sich um die Verkehrsabsicherung.

Unser Bild zeigt v.l.: Schiedsrichterin Stefanie Kugelmann, Kreisbrandmeister Martin Mayer, Kreisausbilder Andreas Faith, Martin Wamerl, stellvertr. Kommandantin Edith Petrik, Sebastian Eberhardt, Steffen Meier, Maximilian Rauner, Carolin Marschall, Stephan Martens-Weh, Thomas Schmid, Jan Petersen sowie 1. Kommandant Karl Heinz Pfitzmayr.       Text/Bild: FF Thannhausen

Geprüft wurden neben dem Löschangriff auch Stiche und Knoten, die im Feuerwehralltag notwendig sind, sowie der fachgerechte Aufbau einer Saugleitung, um Löschwasser aus einem offenen Gewässer entnehmen zu können.  Ab der Stufe 3 müssen auch noch Sonderaufgaben gelöst werden wie Gerätekunde, Erste Hilfemaßnahmen, Gefahrgutzeichen sowie in der Stufe 6 Beantwortung von Testfragen. Bewertet wurden die Gruppen dabei von den Schiedsrichtern Kreisbrandmeister Martin Mayer, Kreisausbilder Andreas Faith und Schiedsrichterin Steffi Kugelmann.  Die Gruppe absolvierte ihre Aufgaben souverän.

Folgende Abzeichen wurden von den Teilnehmern abgelegt:

Stufe 1 Bronze: Martin Wamerl. Stufe 3 (gold): Sebastian Eberhardt, Steffen Meier. Stufe 4 (gold blau): Carolin Marschall, Stephan Martens-Weh. Stufe 5 (gold grün): Jan Petersen.

 

 

Hier gibt´s noch mehr Bilder der Übung.

 



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