Feuerwehr Thannhausen

Thannhausen darf sich sicher fühlen
Die Freiwillige Feuerwehr hat einen hohen Ausbildungsstand – Inspektion bescheinigt ein sehr gutes Ergebnis

 

T h a n n h a u s e n / 20. Mai 2019 - Am Ende des Abends stand das Ergebnis fest, das alle Beteiligten freute: Die Freiwillige Feuerwehr Thannhausen erreichte bei der Inspektion die Note sehr gut. Die Begutachtung umfasst eine umfassende Bewertung der Ausrüstung, des Gerätehauses und der Leistungsfähigkeit der Mannschaft und wird von der Feuerwehr-Inspektion des Landkreises Günzburg durchgeführt. Sie findet alle drei Jahre statt. Neben den Kreisbrandmeistern Martin Mayer, Franz Durm, Elmar Müller und Kreisbrandinspektor Wolfgang Härtl war auch Kreisbrandrat Robert Spiller nach Thannhausen gekommen. Für ihn, der im November aus dem höchsten Feuerwehramt im Landkreis ausscheidet, war es einer der letzten großen Termine in Thannhausen. Dabei oblag ihm auch die Aufgabe, in Vertretung des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann drei langjährige Feuerwehrmänner für ihren Dienst auszuzeichnen. So erhielten Joachim Strobel und Armin Hörmann jeweils für 25 Jahre aktiven Dienst das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Gold wurde Stefan Brugner für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrt.

Der Ehrung vorausgegangen war eine Demonstration der Leistungsfähigkeit der Thannhauser Feuerwehr die mit insgesamt 45 der 59 aktiven Feuerwehrmännern, -damen und -jugendlichen angetreten war. Ohne größere Beanstandungen wurden zweimal ein Löschaufbau für die Bekämpfung eines angenommenen Brandes und einmal ein Aufbau zur Rettung einer eingeklemmten Person nach einem Verkehrsunfall absolviert. Im Anschluss daran wurde bei einer Einsatzübung unter realen Bedingungen ein Brand bei der Heizungsbaufirma Seider simuliert. Auch hier gab es nichts zu bemängeln.

Bei der abschließenden Besprechung dankte Robert Spiller den Einsatzkräften für ihre Bereitschaft, sich für Menschen in Not einzusetzen. Den Kommandanten Karl-Heinz Pfitzmayr und Edith Petrik sowie der Stadt Thannhausen bescheinigte er eine gut ausgestattete und mit hohem Wissensstand arbeitende Feuerwehr. Lediglich die baulichen Voraussetzungen entsprächen derzeit nicht den geltenden Vorschriften. So muss die Feuerwehr ihre derzeit sieben Einsatzfahrzeuge und drei Anhänger in einer Fahrzeughalle mit nur sechs Stellplätzen unterbringen. „Dieser Mangel sollte behoben werden“, sagte Spiller. Auch Bürgermeister Georg Schwarz dankte den Feuerwehrlern für ihr Engagement. Die „Stellplatzproblematik“ gehe man mit einem Erweiterungsbau auf dem Gelände des Feuerwehrhauses an. Er hoffe, dass das Gebäude im nächsten Jahr bezogen werden könne. Auch die Ersatzbeschaffung für die über dreißig Jahre alte Drehleiter habe man auf dem Schirm. Entsprechende Finanzmittel seien im Haushalt der nächsten Jahre berücksichtigt. Kommandant Karl-Heinz Pfitzmayr und Vereinsvorstand Matthias Marschall bedankten sich bei der Feuerwehr-Inspektion und der Stadtverwaltung für die stets gute Zusammenarbeit und übergaben im Namen des Feuerwehrvereins zwei „Geschenke“ an die Stadt: Durch Spenden konnten eine neue Motorsäge für den Feuerwehrdienst sowie neue Schutzkleidung für die Jugendfeuerwehr beschafft werden. „Es ist uns ein Anliegen, dass wir als Feuerwehrverein auch die Stadt Thannhausen unterstützen, die für den Unterhalt der Feuerwehr zuständig ist“, sagte Pfitzmayr zum Abschluss der Inspektion.

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